Unter dem Motto:
Natur · Kultur · Geschichte
erleben und erfahren, um sie
für die Zukunft zu bewahren
wird im AÖZA an folgenden Schritten gearbeitet:
- Durch einen weitgehend natürlichen, aber landschaftsplanerisch gesteuerten
und mehrere Jahrzehnte dauernden Entwicklungsprozess vom Maisacker
zum Steinzeitwald soll auf der ca. 40 Hektar großen Fläche des AÖZA
ein Freigelände entstehen, das in Struktur, Raumgefühl und Nutzbarkeit
den Eindruck einer Landschaft der Jungsteinzeit vermittelt.
Gleichzeitig soll auf diesem Gelände mit seinen neun gut erhaltenen archäologischen
Grabdenkmälern - den Großsteingräbern, Grabhügeln und Riesen- oder Langbetten
- ein attraktiver Erholungsraum geschaffen und die ökologische Situation
verbessert werden. Die Arbeiten dazu haben im Sommer 1997 begonnen.
- Unter Berücksichtigung steinzeitlicher Handwerkstechniken und auf Grundlage
neuer archäologischer Ausgrabungsergebnisse wird ein Steinzeitdorf aufgebaut,
in dem an Aktionstagen oder für angemeldete Gruppen Aktivitäten wie Flintschlagen,
Lederbearbeitung und vieles mehr angeboten wird.
- Mittelfristig ist die Gestaltung einer einführenden Informationsausstellung
zum Thema Mensch und Umwelt während der Jungsteinzeit in Norddeutschland
geplant.
Der Verein AÖZA e.V. ist vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung
und Kultur des Landes Schleswig-Holstein anerkannt worden als außerschulische
Regionale Pädagogische Umwelteinrichtung
Leitbild des Fördervereins AÖZA e. V.
Unsere Aufgabe
Der Förderverein AÖZA e. V. will auf der Basis wissenschaftlicher Forschungsergebnisse
und pädagogischer Arbeitsweise auf anschauliche und spannende Weise die Kenntnis
und das Verständnis für die Menschen der (jungsteinzeitlichen) Vergangenheit
und ihre Lebensweise fördern und vermitteln. Besonderes Augenmerk ist dabei
auf die vorgeschichtliche Mensch-Umwelt-Beziehung gelegt. Die ältere Geschichte
von Mensch und Natur wird im Rahmen unseres Mottos lebendig vermittelt: Natur
- Kultur - Geschichte erleben und erfahren, um sie für die Zukunft zu bewahren!
Wir wollen auf diese Weise unter bewusster Einbeziehung der Prinzipien und
Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) Interesse und Sensibilität
für den Wert und die Schutzwürdigkeit von kulturhistorischen Hinterlassenschaften
und von Kultur- und Naturlandschaften wecken und damit gleichzeitig auch die
Bereitschaft erhöhen, für diese auch in Zukunft praktisch einzutreten.
Unsere Gäste
Unsere Gäste sind der zentrale Aspekt unserer Arbeit, sie sind unser wichtigstes
Gut. Um die Wünsche und Erwartungen unserer Gäste zu befriedigen, bieten wir
ein dynamisches und praxisorientiertes Programm, das auf pädagogisch anspruchsvolle
und den Prinzipien der BNE verpflichtet, aber auch ansprechende Weise den
Stand der heutigen Wissenschaft vermittelt - ohne in reine Unterhaltung abzugleiten.
Nur zufriedene und "weitergebildete" Gäste werden zukünftig als kompetente
"Botschafter" für unsere Aufgabe über den Besuch des AÖZA hinaus wirken.
Unsere SteinzeitbetreuerInnen
Im AÖZA arbeiten pädagogisch, archäologisch und umweltgeschichtlich qualifizierte
und durch persönliches (ehrenamtliches) Engagement hochmotivierte Steinzeitbetreuerinnen
und Steinzeitbetreuer. Unsere Arbeit ist praxisorientiert, dem Stand der Museumspädagogik
angepasst und berücksichtigt neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie die
Prinzipien der BNE. Regelmäßige Fortbildungen und Treffen von Arbeitsgruppen
tragen zur Qualitätsentwicklung und zur Eigenverantwortlichkeit bei. Wir sind
als Mitarbeiter des Fördervereins AÖZA in die Rahmenbedingungen der Arbeit
der Institution AÖZA eingebunden und arbeiten auf Grundlage unserer pädagogischen
Arbeitsbögen an der Erhaltung der Qualität des Angebotes und der Zertifizierung
des AÖZA mit. Neue Ideen für unsere Programme und unsere Arbeit sind jederzeit
nach (fachlicher) Abstimmung mit dem Vorstand möglich. Wir Steinzeitbetreuerinnen
und Steinzeitbetreuer sind das "Gesicht" der Institution AÖZA und unseres
Fördervereins nach außen - und tragen damit eine besonders hohe persönliche,
pädagogische und fachliche Verantwortung!
Unser Vorstand
Der Vorstand des Fördervereins AÖZA e. V. gestaltet nach bestem (Fach-)Wissen
sowie auf Grundlage der (finanziellen) Rahmenbedingungen in ständiger und
enger Abstimmung mit unseren Steinzeitbetreuerinnen und Steinzeitbetreuern
die Programme für unsere Gäste. Die Erarbeitung der verbindlichen Arbeitsbögen
für unsere Programme gehört ebenso zu den Aufgaben des Vorstands, der für
die Organisation und Durchführung der entsprechenden fachlichen Ausbildung
und für die Bereithaltung der organisatorischen und technisch-materiellen
Strukturen zur Gewährleistung der Durchführung der Programme zuständig ist.
Miteinander gestalten Steinzeitbetreuerinnen, Steinzeitbetreuer und der Vorstand
in gegenseitigem Vertrauen und Dialog die Realisierung und Fortentwicklung
der Ideen und Aufgaben des AÖZA. Wir arbeiten dabei mit anderen Institutionen
in fachlicher Ergänzung zusammen, um neue Erkenntnisse und gesellschaftliche
Entwicklungen in unsere Arbeit einzubeziehen.